
CGMS & sensorunterstützte Pumpentherapie
Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGMS) und sensorunterstützte Pumpentherapie (SuP) sind der aktuelle Stand der Technik für Menschen mit komplexem Diabetes mellitus. Als anerkannte Schulungs- und Beratungseinrichtung erklären wir Ihnen das System, zeigen Ihnen, wie Sie die Daten lesen – und helfen Ihnen, mehr Freiheit im Alltag zu gewinnen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist ein CGMS und für wen ist es geeignet?
Ein CGMS (kontinuierliches Glukosemesssystem) misst den Gewebezucker fortlaufend und macht Verläufe sichtbar, die eine einzelne Blutzuckermessung nicht zeigt. Es eignet sich besonders für Menschen mit komplexem oder instabilem Diabetes mellitus. Wir sind anerkannte Schulungs- und Beratungseinrichtung und erklären Ihnen Ihr System Schritt für Schritt.
Wie funktioniert ein Glukosesensor?
Ein kleiner Sensor wird meist am Oberarm oder Bauch getragen und misst den Zuckergehalt im Gewebe – Tag und Nacht, ohne ständiges Stechen in den Finger. Die Werte werden an ein Lesegerät oder Smartphone übertragen, oft mit Trendpfeilen, die zeigen, wohin sich der Wert bewegt. Durch optionale Signale, z. B. bei Unterzucker, gewinnen Sie nicht nur an Komfort, sondern machen die Therapie u. a. sicherer.
Was ist der Unterschied zwischen CGMS und herkömmlicher Blutzuckermessung?
Die klassische Messung liefert eine Momentaufnahme, das CGMS dagegen einen fortlaufenden Verlauf. So erkennen Sie Schwankungen, nächtliche Unterzuckerungen und Trends, die bei einzelnen Messungen unentdeckt bleiben. Der Gewebezucker ist jedoch zeitlich verzögert zum Blutzucker, weshalb bei Bedarf (z. B. fraglicher Unterzucker) Kontrollmessungen notwendig sind.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ein CGMS?
Bei entsprechender medizinischer Indikation übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten in der Regel. Wir prüfen mit Ihnen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind, und helfen Ihnen beim Antrag.

