
Gefäßdiagnostik
Diabetes mellitus schädigt Blutgefäße – oft unbemerkt. Mit nicht-invasiver Gefäßdiagnostik (ABI-Messung, Doppler-Sonographie) können wir eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) frühzeitig erkennen. Besonders wichtig ist diese Untersuchung bei der Abklärung eines diabetischen Fußsyndroms.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist eine ABI-Messung und tut sie weh?
Die ABI-Messung (Knöchel-Arm-Index) vergleicht den Blutdruck an Arm und Knöchel und zeigt so Durchblutungsstörungen in den Beinen. Die Untersuchung ist schmerzfrei, dauert nur wenige Minuten und kommt ohne Nadeln oder Strahlung aus.
Was ist eine pAVK?
pAVK steht für periphere arterielle Verschlusskrankheit – eine Verengung der Beinarterien, die zu einer Durchblutungsstörung führt. Bei Menschen mit Diabetes mellitus tritt sie häufiger auf und bleibt oft lange unbemerkt.
Für wen ist eine Gefäßdiagnostik sinnvoll?
Besonders sinnvoll ist sie für Menschen mit Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten oder für Raucher – also überall dort, wo das Risiko für Gefäßschäden erhöht ist. Insbesondere bei Schmerzen in den Beinen beim Gehen klären wir die Durchblutung ab.

